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KI Readiness Check
Kostenlose Selbstverortung zur KI-Bereitschaft der eigenen Organisation entlang der wichtigsten Dimensionen
Projektstatus: im operativen Einsatz

Ausgangssituation & Problemstellung

Viele touristische Organisationen beschäftigen sich inzwischen intensiv mit Künstlicher Intelligenz, starten erste Tooltests oder entwickeln einzelne Use Cases. Häufig fehlt jedoch ein klares Bild davon, wie gut die eigene Organisation tatsächlich auf eine wirksame und verantwortungsvolle KI-Nutzung vorbereitet ist. Die Diskussion bleibt dadurch oft auf der Ebene einzelner Anwendungen, während zentrale Voraussetzungen wie Strategie, Datenqualität, Prozessreife, Kompetenzen, Ressourcen, Governance und Kultur nur punktuell betrachtet werden. Genau hier entsteht ein blinder Fleck: Ohne belastbare Standortbestimmung können Investitionen, Trainings, Pilotprojekte oder organisatorische Maßnahmen schwer priorisiert werden. Der KI Readiness Check adressiert dieses Problem, indem er touristischen Unternehmen, Destinationen und Organisationen eine schnelle, strukturierte und vergleichbare Einschätzung ihres aktuellen KI-Reifegrads ermöglicht.

Lösungsansatz & Einsatz von KI

Der KI Readiness Check führt Nutzerinnen und Nutzer durch einen fokussierten, mehrstufigen Fragebogen und liefert in wenigen Minuten ein strukturiertes Bild der eigenen KI-Reife. Bewertet werden sieben zentrale Dimensionen: Strategie, Automatisierbarkeit, Kompetenz, Ressourcen, Governance, Kultur und Daten. Die Fragen sind nicht rein linear aufgebaut, sondern können mit unterschiedlicher Gewichtung mehreren Dimensionen zugeordnet sein. Dadurch entsteht ein differenziertes Reifeprofil, das über einfache Selbsteinschätzungen hinausgeht.

KI wurde insbesondere in der Konzeption und fachlichen Modellierung des Checks eingesetzt. Auf Basis aktueller Studien, Branchenbeobachtungen und Praxiserfahrungen wurden mithilfe KI-gestützter Analyse- und Strukturierungsverfahren relevante Reifedimensionen, Fragetypen, Gewichtungslogiken und Auswertungsmuster entwickelt. So entstand ein Berechnungsschlüssel, der nicht nur einzelne Antworten addiert, sondern unterschiedliche organisatorische Voraussetzungen miteinander in Beziehung setzt. Der Check bewertet damit nicht nur, ob eine Organisation bereits KI nutzt, sondern ob die strukturellen Bedingungen für eine nachhaltige KI-Implementierung vorhanden sind.

Ein weiterer Bestandteil ist das Benchmarking: Die Ergebnisse werden nicht isoliert betrachtet, sondern in Relation zu Vergleichswerten aus der Branche gesetzt. Dadurch wird sichtbar, ob eine Organisation in einzelnen Dimensionen über oder unter dem Branchendurchschnitt liegt und wo konkrete Handlungsbedarfe bestehen. In der nächsten Ausbaustufe sollen die Ergebnisse KI-gestützt dialogfähig gemacht werden. Nutzerinnen und Nutzer könnten dann individuelle Nachfragen zu ihrem Ergebnis stellen, Schwachstellen vertiefen und auf Basis ihres Reifeprofils konkrete, priorisierte Handlungsempfehlungen erhalten.

Erkenntnisse, Learnings & Wirkung

Der KI Readiness Check zeigt, dass der erfolgreiche Einsatz von KI im Tourismus nicht primär an einzelnen Tools hängt, sondern an der organisatorischen Anschlussfähigkeit. Viele Organisationen erkennen durch den Check erstmals systematisch, in welchen Bereichen sie bereits gut vorbereitet sind und wo zentrale Voraussetzungen noch fehlen. Besonders wertvoll ist die mehrdimensionale Betrachtung, weil Schwächen selten nur in einem Feld liegen: Fehlende Datenqualität, unklare Verantwortlichkeiten, geringe Prozessreife oder mangelnde Anwendungskompetenz wirken oft zusammen.

Ein wichtiges Learning ist, dass KI-Reife messbarer und besprechbarer wird, wenn sie in konkrete Dimensionen übersetzt wird. Dadurch lassen sich abstrakte Diskussionen über „KI-Fähigkeit“ in konkrete nächste Schritte überführen: etwa Trainings, Governance-Strukturen, Datenprojekte, Prozessstandardisierung oder strategische Priorisierung. Der Vergleich mit dem Branchendurchschnitt erhöht zusätzlich die Aussagekraft und hilft Organisationen, die eigene Position realistisch einzuordnen. Der Check schafft damit Orientierung, bevor größere KI-Investitionen oder Pilotprojekte gestartet werden.

Mehr über den Case erfahren

Ansprechpartner


Alexander Mirschel
Realizing Progress

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